Haben Sie das Gefühl, dass sich Ihr Freund, Mitbewohner oder jemand aus Ihrem Umfeld in letzter Zeit ein wenig anders verhält? Ist er entspannter, lacht ständig oder hat einen auffällig großen Appetit? Cannabis hat seine spezifischen Merkmale, die sich im Aussehen und Verhalten zeigen. Ob aus reiner Neugier oder um Ihre Vermutung zu bestätigen, hier ist ein Überblick über die häufigsten Hinweise, wie man erkennt, dass jemand Cannabis sehr gern hat.
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1. Körperliche Anzeichen
Körperliche Symptome sind der zuverlässigste Indikator, insbesondere wenn die Person gerade „in Stimmung“ ist.
Die Augen als Spiegel
Das bekannteste und am schwersten zu verbergende Zeichen sind die Augen.
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Gerötete Augen: Die aktiven Substanzen im Cannabis senken den Blutdruck und erweitern die Blutgefäße, was zu einer verstärkten Durchblutung und Rötung der Augen führt.
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Glänzender Blick: Die Augen können glasig wirken, manchmal sind sie halb geschlossen oder geschwollen.
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Verwendung von Tropfen: Wenn Sie bei der Person häufig Augentropfen (z. B. Visine) ohne ersichtlichen Grund (Allergie) finden, kann dies ein Versuch sein, dieses Anzeichen zu kaschieren.
Spezifischer Geruch
Cannabis hat ein sehr charakteristisches, durchdringendes Aroma, das an verbranntes Gras, Kräuter oder manchmal Skunk erinnert (erdiger, stechender Geruch).
- Haften an Kleidung: Rauch bleibt in Stoffen (Sweatshirts, Haare) haften.
- Maskierung: Häufiges Verwenden von starken Parfums, Räucherstäbchen im Zimmer oder Lufterfrischern kann der Versuch sein, diesen Geruch zu überdecken.
Trockener Mund und „Munchies“
- Cottonmouth: Nutzer haben oft extremen Durst und trockene Lippen, da THC vorübergehend die Speichelproduktion blockiert.
- Munchies: Plötzlicher, unkontrollierbarer Appetit, insbesondere auf Süßes oder Salziges (Chips, Schokolade), auch zu ungewöhnlichen Zeiten.
2. Veränderungen im Verhalten und in der Stimmung
Der psychische Zustand bewegt sich typischerweise auf zwei Ebenen, die für Beobachter leicht erkennbar sind.
Lachen und Euphorie
In der ersten Phase ist die Person oft sehr gesprächig, fröhlich und lacht auch über Dinge, die anderen nur leicht amüsant erscheinen. Alles wirkt lustiger und bunter.
„Chill“-Phase (Verlangsamung)
Später folgt die Phase tiefer Ruhe.
- Verlangsamte Reaktionen: Die Antwort auf eine Frage kann eine Sekunde länger dauern, die Person wirkt nachdenklich.
- Couch-Syndrom: Mangel an Lust auf körperliche Aktivität und Bevorzugung von Komfort, Filme schauen oder Musik hören. Die Person ist einfach „entspannt“ und möchte keine komplizierten Aufgaben lösen.
3. Änderung von Prioritäten und Interessen
Bei Menschen, die regelmäßig Cannabis konsumieren, kann man einen bestimmten Lebensstil erkennen. Es ist nicht unbedingt ein Motivationsverlust, eher eine Veränderung des Tempos. Dinge, die früher Stress verursachten, sind ihnen jetzt egaler. Die Person kann gelassener wirken und „über den Dingen stehen“.
4. Gegenstände und „Zubehör“
Wenn Sie nichts an der Person finden, könnten Sie Beweise in ihrer Umgebung entdecken. Cannabisnutzer benötigen spezielle Hilfsmittel für den Konsum.
Worauf man bei Aufräumen oder zufälligem Fund achten sollte:
- Grinder: Kleine Box mit Zähnen innen, zum Zerkleinern von Knospen. Riecht oft stark.
- Papier und Filter: Lange Zigarettenpapiere („Longs“) und perforierte harte Papierfilter.
- Pfeifen, Bongs, Vaporizer: Glas-, Holz- oder Metallrohre, oft mit Brandspuren oder Harzresten.
- Feuerzeuge: Besonders wenn sie verschwinden oder überall in den Taschen sind.
Fazit
Zu erkennen, dass jemand beim Cannabis entspannte Momente hatte, ist nicht schwierig, wenn man weiß, worauf man achten muss. Rote Augen, gute Laune, charakteristischer Geruch und plötzlicher Appetit auf Süßes bilden das klassische Mosaik. Meistens ist es nichts, was Panik erfordert, sondern eher ein spezifischer Lebensstil und eine Art der Entspannung.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Er enthält keine Anleitungen zum Konsum von Cannabis oder zur Aufdeckung des Konsums anderer Personen. Alle Informationen über Cannabis werden allgemein und neutral dargestellt. Beachten Sie stets die geltende Gesetzgebung Ihres Landes und respektieren Sie die Privatsphäre anderer.